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Diskurs

Prater Digital Foyer

Das Digital Foyer ist der erste Raum, den alle Besucher des Prater Digital betreten. Es ist ein Raum, in dem die Besucher begrüßt werden und sich orientieren können. Von hier kommen sie dann in den Performance-Raum oder den Galerieraum. An den Wänden und auf den Tischen hat die Programmiererin und Künstlerin Berrak Nil Boya Motive aus der vielfältigen Geschichte des Praters gesammelt. Der Raum soll den konkreten Kulturort Prater reflektieren und auch nicht-digital-affine Menschen zum Austausch einladen, denn hier finden auch Workshops, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen statt.

Diskurs

Diskussionsrunde #4 Verflechtungen von sozialer, ökologischer und Klimagerechtigkeit

19.05.2022
18:00 - 20:00 Uhr

Ausgehend von Ayọ̀ Akínwándés Videoperformance Ogoni Cleanup, die in der Ausstellung Fossil Experience zu sehen ist, wird in der Diskussionsrunde Shells Verantwortlichkeit für die Folgen der Ölförderung im Nigerdelta diskutiert. Zugleich geht es auch allgemeiner um dekoloniale Perspektiven auf Klima- und Umweltgerechtigkeit. Wie können die schwerwiegenden Traumata jahrhundertelanger, kolonialer und unternehmerischer wieder gut gemacht werden?

Diskurs

Diskussionsrunde #2 “Does this seem like a desert to you?“

05.05.2022
19:00 - 21:00 Uhr

Tesla ist ein gewinnorientierter Akteur, der laut eigener Aussage „driven by sustainability“, d.h. von Nachhaltigkeit angetrieben wird. Dabei gefährdet die drittgrößte Autofabrik Europas die lokale Wasserqualität und die Wasserversorgung einer gesamten Metropole, um Luxusfahrzeuge herzustellen. Wie werden sich die Folgen dieser Eingriffe bemerkbar machen, wenn die Region aufgrund des Klimawandels zugleich einem erhöhten Hitzestress ausgesetzt ist?

Performance

Ausstellungseröffnung mit Performance und Poesie-Lesung

22.04.2022
18:00 - 22:00

In einem ehemaligen Wasserspeicher bringt die Ausstellung Fossile Erfahrung künstlerische Arbeiten und Erzählungen über Geografien zusammen, die von Spekulation und Rohstoffabbau zum Zwecke der Energiegewinnung betroffen sind. Im Einklang mit der vormaligen Funktion des Ausstellungsortes wird dabei auch die Gefährdung von Gewässern durch großmaßstäbliche industrielle Projekte thematisiert.