Im Rahmen der Ausstellung Spitzen Rauschen besuchen wir Victoria Sarangova in ihrem Atelier in Neukölln, um einen erweiterten Einblick in ihre künstlerische Arbeitsweise und ihr persönliches Archiv zu bekommen.
Die künstlerischen Werke Sarangovas greifen die Themen Fortschritt, Erinnerung und Identität auf. Ihre Arbeiten sind meist ortsspezifisch und hinterfragen wie sich komplexe Geschichten in das Material und in menschlichen Erinnerungen eingraviert haben.
Je nach vorgefundener Gegebenheit des Ortes greift Sarangova Materialien auf, sammelt diese, um sie im Anschluss zu dekonstruieren und wieder neu zusammenzusetzen. Im Atelier zeigt sie wie aus den dabei entstandenen Fragmenten eine neue Arbeit entsteht.
Die Künstlerin spricht auch über ihre Serie Archaeology of Progress, die sie seit Jahren an sehr unterschiedliche, wechselnde Orte führt. Was heißt es wie eine Archäologin vorzugehen? Sarangova gräbt in Archiven, in Wohnungen, in historischen Audioaufzeichnungen, in Erinnerungen – und zeigt wie dieser Ansatz sie in den Ernst-Thälmann-Park geführt hat.
In der Pforte ist derzeit die Installation Spitzen Rauschen zu sehen. Der Atelierbesuch führt zurück an den Anfang der Arbeit – zum Material, zum Verfahren und zu den Fragen, die ihr vorausgehen.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um eine verbindliche Anmeldung per Mail bis zum 07. August an
Zhijian.Lyu@ba-pankow.berlin.de
Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit euch!