Caliche-Kristalle, 2018, mikroskopische Aufnahme.
© Michelle-Marie Letelier

Caliche-Kristalle, 2018, mikroskopische Aufnahme. © Michelle-Marie Letelier

Diskurs

Crystals are the Flashpoint of a Benthic Dream

03.11.2021
18:00 Uhr

Abendgesellschaft mit Michelle-Marie Letelier

Anmeldung bitte via E-Mail.

Aufgewachsen in der Atacama-Wüste, in der sich die größte Kupfermine der Welt befindet, beschäftigt sich Michelle-Marie Letelier mit den Rohstoffen Kohle, Kupfer und Salpeter. Dabei untersucht sie deren Eigenschaften wie die elektrische Leitfähigkeit oder Kristallisationen und schafft – anders als die Rohstoffindustrie – poetische Bilder jenseits der Kontrollformen. Seit Neustem setzt sie sich auch mit der Lachszucht in ihren globalen Zusammenhängen auseinander. In multimedialen Installationen setzt Michelle-Marie Letelier verschiedene Zeiträume, Regionen und Gesellschaften in Beziehung zueinander und beleuchtet sie aus politisch-ökonomischen, historischen und kulturellen Perspektiven. Der digitale Raum bietet ihr die Möglichkeit, ihre Arbeit über die physischen Grenzen hinaus in jeder von uns gewählten Realität erlebbar zu machen. Wir sind gespannt auf ihre Umsetzung in Prater Digital.

Michelle-Marie Letelier

In Rancagua, Chile geboren, lebt und arbeitet Michelle-Marie Letelier derzeit in Berlin. Ihren Bachelor of Arts schloss sie 2000 an der Universidat Católica de Chile ab. In Berlin war sie Teilnehmerin des Gloldrausch Künstlerinnenprojekts. Leteliers Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem: GropiusBau (Berlin); Kunstmuseum Bonn; Stanislavsky Elecrotheater (Moscow); Screen City Biennial 2019 (Stavanger, Norwegen); El Museo de Los Sures (New York); Kunsthalle 3,14 (Bergen); Museum of Contemporary Arts (Santiago). Ihre VR-, sowie Videoarbeiten wurden auf internationalen Festivals gezeigt: The Arctic Arts Festival (Harstad); Videonale.18 (Bonn); VRHAM! Festival (Hamburg/Online); WE ARE OCEAN (Berlin und Marseille); East Asia Contemporary Art Space (Shanghai); 5. Mercosur Biennial (Porto Alegre) und X Video and Media Arts Biennial (Santiago).