Das Bild zeigt eine Hand die Farbe auf ein Sieb zum Drucken aufbringt.

Workshop

Public Print Movement goes Publik Machen

12.09.2026
15:00 - 17:00 Uhr

In der Workshopreihe entwickeln die Teilnehmer:innen gemeinsam mit der Künstlerin Katharina Marszewski zu jeder der fünf Ausstellungen der ifa-Reihe Publik Machen ein eigenes Künstlerbuch. Ausgewählte Motive werden im Siebdruckverfahren auf Papier übertragen und anschließend mit Fragen, Gedanken und persönlichen Eindrücken zu einem Leporello verbunden. So entstehen individuelle Buchobjekte, die die Auseinandersetzung mit den Kunstwerken und den Künstler:innen vertiefen.

Der Siebdruckprozess wird dabei selbst zum Ausgangspunkt für gemeinsames Forschen und Nachdenken: Wie lassen sich Materialität, Reproduktion, Zufall und Sinneserfahrung im Medium des Siebdrucks erfahrbar machen? Wie verändert sich der Blick auf ein Kunstwerk, wenn es gedruckt, vervielfältigt und in ein anderes Medium überführt wird?

Katharina Marszewski

Katharina Marszewski (*1980 in Warschau, lebt und arbeitet in Berlin) ist Künstlerin und Gründerin von Printmodé Editionen. In ihrer Praxis verbindet sie (sub)kulturelle Aspekte der Serigraphie mit situativen, aktionsorientierten Sessions, um den Kreislauf codierter Bildsprachen aufzuzeigen.

Die Ausstellung Courage – Schwestern im Geiste in der Prater Galerie ist Teil der ifa-Ausstellungsreihe Publik Machen. In sechs Kapiteln wird die Arbeit des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) untersucht, dessen grafischer Sammlungsbestand 1991 an das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen überging. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Dresden und der ifa-Galerie Berlin, dem Schloss Biesdorf, dem KVOST, der Prater Galerie und der Galerie im Turm statt.

Die Ausstellung wird unterstützt durch den Fonds für Ausstellungsvergütungen für bildende Künstler:innen der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Publik Machen ist ein Ausstellungsprojekt des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen in Kooperaton mit der Wüstenrot Stiftung. Die Ausstellungsreihe in Berlin wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.