In drei Rundgängen durch die Ausstellung „Courage. Schwestern im Geiste“ in der Galerie Prater geben die Kuratorinnen Katharina von Hagenow und Susanne Weiß Einblicke in das Ausstellungskonzept und die behandelten Themen und stellen künstlerische Positionen vor.
Termine
Mittwoch, 14. Oktober
Mittwoch, 11. November
Mittwoch, 16. Dezember
Start
18 Uhr
Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich.
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„Courage. Schwestern im Geiste“ in der Galerie Prater
Mit Werken von Yevgenia Belorusets, Christa Jeitner, Magdalena Jetelová, Lesia Pcholka, Luise Schröder, Gundula Schulze Eldowy, Natalia Vatsadze, Eva Vent
Kuratiert von Katharina von Hagenow, Lena Prents und Susanne Weiß
Ausstellung: 4. September – 3. Januar 2027
„Courage: Schwestern im Geiste“, die erste Ausstellung in der kommunalen Prater Galerie nach ihrer umfangreichen Sanierungen, wirft einen Blick in die Geschichte der Galerie und setzt gleichzeitig einen Fokus auf zeitgenössische Positionen aus dem östlichen Europa.
„Courage“ ist ein Kooperationsprojekt mit dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, dass sich dem Arbeiten und Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) widmet. Die kommunale Prater Galerie existiert mit wenigen Unterbrechungen seit vielen Jahrzehnten in der Kastanienallee im Prenzlauer Berg. Die Galerie am Prater war ein wichtiger Präsentationsort der zeitgenössischen Kunst in Ost-Berlin. Zwischen den Mitarbeiter:innen des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) und den Künstler:innen der Galerie am Prater bestand ein reger Austausch. Hier wurde die aktuelle Kunst betrachtet, diskutiert und für Ausstellungen des ZfK ausgewählt und angekauft, sodass es nicht verwundert, dass sich im Bestand des ZfK etliche Werke von Künstler:innen befinden, die Einzelausstellungen in der Galerie am Prater hatten. Auffällig und gleichzeitig typisch für die damalige Zeit: Künstlerische Positionen von Frauen waren unterrepräsentiert. Mit der Ausstellung Courage wird dieses Verhältnis umgekehrt: Es werden ausschließlich künstlerische Positionen von Frauen gezeigt. Im Fokus stehen Künstlerinnen, die die Gegenwart kritisch reflektierten und sichtbar Widerstand leisteten und leisten – sowohl in ihrem Privatleben als auch in ihrer Kunst. Arbeiten von Eva Vent, Gundula Schulze Eldowy und Magdalena Jetelová aus der Sammlung des ifa werden historische und zeitgenössische Arbeiten ihrer „Schwestern im Geiste“ aus dem östlichen Europa gegenübergestellt.